Pressemitteilung: „Kein Kohleausstieg in Sicht, aber mit der RWTL geht es fröhlich weiter!“

„Kein Kohleausstieg in Sicht, aber mit der RWTL geht es fröhlich weiter!“

Mit Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen in Sachen Kohleausstieg 2030 fordert die Zentrumsfraktion den Bürgermeister Erik Lierenfeld auf, Gespräche mit RWE und der Landesregierung aufzunehmen: Der Bau der RWTL und angehängter Aggregate kann nur mit einem gesicherten Termin für einen Kohleausstieg einhergehen!

Die Energiewende ist gescheitert, gut, dass will wenige Monate vor der Landtagswahl in NRW niemand hören, jedoch müssen politische Entscheidungen aus der Vergangenheit der Realität angepasst werden: Ohne Kohle geht es im Moment nicht, und da Braunkohlebagger schlechte Schwimmer sind, kann absehbar kein Tagebau geflutet werden!

Neue Gaskraftwerke brauchen wenigstens 8 Jahre Bauzeit, die RWTL belastet Dormagen jetzt und für alle Ewigkeit: Die Flächen, unter denen Rohre liegen werden, sind verloren: Keine neuen Wohngebiete oder Gewerbegebiete möglich, für immer!

Hier muss sichergestellt werden, dass der Kohleausstieg kommt, und wann. Alle 3 Jahre 5 Jahre schieben ist kein politisches Konzept, sondern ein Beleg dafür, dass man sich der Wahrheit verweigert: Das Konzept funktioniert nicht, auch mit Hinblick auf die andauernde und für Folgejahre prognostizierte Trockenheit ist das Sanierungskonzept für die Tagebauten kritisch und realistisch neu zu bewerten!

Absehbarer Schaden ist hier vom Dormagener Stadtgebiet abzuwenden, Herr Bürgermeister!

2026-08-16 Pressemitteilung Kein Kohleausstieg in Sicht, aber mit der RWTL geht es fröhlich weiter!